Patientenverfügung soll Angehörige entlasten

Hamburg (dpa/tmn) – Mit einer Patientenverfügung wollen viele Verfasser vor allem ihre Angehörigen entlasten. 

In einer repräsentativen Online-Umfrage erklärten 58 Prozent der Teilnehmer, die Verfügung solle den Angehörigen im Ernstfall schwierige Entscheidungen abnehmen.

40 Prozent möchten der Familie Leid ersparen und nicht zur Last fallen. Aber auch der Wunsch nach Selbstbestimmung spielt eine wichtige Rolle: 53 Prozent wollen bis zum Schluss selbst entscheiden, was mit ihnen passiert, teilt das Marktforschungsinstitut Ears and Eyes in Hamburg mit.

Die Möglichkeit, Wünsche für die Behandlung im Ernstfall festzuhalten, findet die Mehrheit der Befragten gut: 91 Prozent begrüßen die Patientenverfügung. 62 Prozent planen, früher oder später eine solche Verfügung zu verfassen. Doch nur 9 Prozent haben es bereits getan. An der Umfrage beteiligten sich 1400 Internetnutzer ab 18 Jahren.

17. November 2009|