Zuckerersatzstoffe in Süßigkeiten: Für viele keine Alternative

Süßigkeiten ohne Zucker? Für viele passt das schlecht zusammen. Bild: Steve Buissinne/Pixabay

Hamburg, 28. Juni 2019 – Süßigkeiten und Zucker gehören für viele Deutsche noch immer zusammen: Um ihren Zuckerkonsum zu reduzieren, isst die Mehrheit (56 %) daher am ehesten weniger Süßigkeiten, statt auf zuckerreduzierte oder mit Austauschstoffen gesüßte Produkte auszuweichen. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts EARSandEYES.

Jeder zehnte Befragte (10 %) würde demnach auf Süßigkeiten mit natürlichen Ersatzstoffen wie Agavendicksaft, Stevia oder Xylit umsteigen, ähnlich viele (11 %) bevorzugen süße Snacks mit verringertem Zuckergehalt. 15 % der Befragten sehen hingegen keinerlei Veranlassung für eine Reduzierung ihres Zuckerkonsums.

Die Mehrheit der Befragten betrachtet Süßigkeiten als Belohnung oder Verwöhnung zwischendurch. Unter den Konsumenten von zuckerreduzierten Produkten oder solchen mit alternativen Süßungsmitteln ist diese Einstellung allerdings besonders stark verbreitet. Mit 85 % äußern diese Verbraucher gleichzeitig deutlich häufiger als andere den Wunsch nach mehr gesünderen Süßigkeiten.

Den kompletten Report zur Studie „Zucker-Alternativen“ veröffentlicht EARSandEYES im Juli 2019.

Weitere Informationen zur Studie

Stichprobe: n = 1.450 in Deutschland lebende Verbraucher im Alter von 18-69
Jahren. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse.

Methode: Online-Befragung im qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool

Befragungszeitraum: 29.05. bis 24.06.2019

28. Juni 2019|