Umfrage zu Formtiefs am Arbeitsplatz: Viele würden Ruheraum nutzen

Hamburg 09. Juni 2017 – Nahezu jeder Mensch kennt das Gefühl, wenn bei der Arbeit die Konzentration nachlässt, ein müder Turn eintritt. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland erlebt ein solches Tagestief sogar mehrmals die Woche. Üblicherweise wird dann frische Luft geschnappt, ein paar Schritte gelaufen, Wasser, Tee getrunken oder auf Aufputschgetränke wie Kaffee zurückgegriffen, zeigen die jüngsten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von EARSandEYES.

Die am Arbeitsplatz gebotenen Möglichkeiten, ihr Tief zu überwinden, empfinden 42% aller Erwerbstätigen allerdings als unzureichend.

Eine mögliche Maßnahme für Unternehmen, ihren Mitarbeitern hierbei Unterstützung zu bieten, ist die Idee eines Ruheraum-Angebots. Einen separaten Raum, der mit angenehmem Licht, ausreichend Lärmdämmung und bequemen Sitz-/ Liegemöglichkeiten ausgestattet ist, würden 44% der befragten Erwerbstätigen wahrscheinlich oder ganz sicher in Anspruch nehmen. Weitere 22% schließen eine Nutzung nicht aus. Besonders Berufstätige, die überwiegend im Stehen arbeiten, zeigen Interesse an einem Ruheraum. Wird die Tätigkeit überwiegend im Sitzen ausgeführt, ist ein Ruheraum zwar auch die bevorzugte Wahl, vergleichsweise häufiger kommt für sie jedoch auch ein Raum für Aktivitäten wie z.B. Tischkicker infrage, um etwas gegen ihr Formtief zu tun.

Schlafen am Arbeitsplatz bedarf noch etwas Überzeugungsarbeit

In erster Linie besteht das Bedürfnis, den Ruheraum zum Abschalten und Entspannen zu nutzen (76%). Nahezu jeder vierte Nutzungsinteressent möchte dort eine Runde schlafen. Mehrheitlich wird allerdings die Ansicht geteilt, dass Schlafen nicht an den Arbeitsplatz gehört (54%). Ebenso verbreitet ist aber auch die Überzeugung, dass ein Nickerchen am Tag die Leistungsfähigkeit erhöht (57%).

Für die Studie hat das Hamburger Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES 1.700 Erwerbstätige ab 18 Jahren im Mai 2017 bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Studiendesign

Stichprobe: n = 1.700 erwerbstätige Bundesbürger
Altersgruppe: 18-69 Jahre
Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse. Angleichung an die amtliche Statistik für Alter, Geschlecht mittels iterativer Gewichtung.

Methode: Online-Befragung im qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool

Fordern Sie gern unsere Datentabellen an. Die Studie liefert weitere, detaillierte Ergebnisse zum Thema Formtiefs und Schlafen am Arbeitsplatz.

9. Juni 2017|