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Superfoods: Chiasamen kennt fast jede*r, Maca ist Neuland

Samen, Kerne, Beeren: „Superfoods“ gibt es in vielen Formen. Bild: Maddi Bazzocco/Unsplash

Superfoods bleiben in aller Munde: Trotz teils umstrittener gesundheitlicher Wirkung ist der Siegeszug von Chia, Quinoa und Co. ungebrochen. Das Hamburger Marktforschungsunternehmen EARSandEYES hat nun die Bekanntheit einzelner gemeinhin als „Superfoods“ bezeichneter Lebensmittel untersucht.

Eines ist nach der diesjährigen ISM unbestreitbar: 2020 sind Superfoods endgültig auch im Snacking-Bereich angekommen. Zahlreiche Hersteller werten ihre Produkte mit exotisch klingenden Inhaltsstoffen auf. Doch welche der gängigsten als „Superfoods“ bezeichneten Lebensmittel sind den Deutschen eigentlich bekannt, und welche Namen lassen es beim Verbraucher höchstens leise klingeln?

EARSandEYES befragte hierzu eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe aus 1.000 Personen in Deutschland zur Bekanntheit einiger ausgewählter „Superfoods“, die alle gegenwärtig auch im Snacking-Bereich Verwendung finden. Ergebnis: Unter den acht genannten Lebensmitteln erfreuen sich Chiasamen der höchsten Bekanntheit – ganze 63 % der Befragten geben an, zu wissen, worum es sich hierbei handelt.

Die hohe Bekanntheit von Chiasamen ist insofern bemerkenswert, als die ballaststoff- und fettsäurenreiche Saat als einziges der untersuchten Lebensmittel unter die Novel-Food-Verordnung des Europäischen Parlaments fällt und damit nicht ohne weiteres als Nahrungsmittel verkauft werden darf.

Tatsächlich sind Chiasamen in Europa erst seit 2009 zum Verzehr freigegeben; ihr kommerzieller Siegeszug begann jedoch mit der Zulassung als Zutat in Backwaren, Frühstückscerealien und Nussmischungen im Jahr 2013. Seit 2015 dürfen die Samen auch in Fruchtsäften und Saftmischungen verwendet werden. Heute gibt es Chia-Produkte in jedem gut bestückten Supermarkt, häufig werden sie auch als Eigenmarke vertrieben.

„Chiasamen waren offenbar zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, kommentiert Research Consultant Janika Feld von EARSandEYES das Ergebnis. „Der Megatrend zu gesünderer Ernährung ist seit Jahren ungebrochen, regelmäßig neu akzentuiert durch einschlägige Meinungsführer beispielsweise im Internet.

Dabei spielt immer auch die Story eine Rolle: Als ‚Novel Food‘ im Sinne der EU-Verordnung konnte Chia sich von Anfang an als ‚besonderes‘ Lebensmittel positionieren, Optik und Geschmack hingegen wecken Assoziationen mit bereits bekannten Produkten wie etwa Leinsamen oder Sesam. Damit bietet es dem Verbraucher die ideale Kombination von Exotik und Vertrautheit.“

Auf der anderen Seite der Bekanntheitsskala findet sich die Maca-Pflanze, auch Peru-Ginseng genannt. Lediglich 12 % der Befragten geben an, den Begriff zuordnen zu können – wohingegen mit 69 % mehr als zwei Drittel das Wort noch nie gehört haben wollen.

EARSandEYES Infografik Bekanntheit von Superfoods

In beiden Fällen, so wie auch bei allen anderen befragten „Superfoods“, liegt übrigens der Bekanntheitsgrad bei Frauen signifikant über dem der Männer – mindestens fünf, in einigen Fällen (Goji-Beere, Quinoa) sogar bis zu 20 Prozentpunkte.

Weiterhin eindeutig: Die Bekanntheit von Superfoods ist bei Befragten unter 50 signifikant höher als bei solchen 50+. Die einzige Ausnahme bildet die Spirulina-Alge, deren Bekanntheit über alle Altersgruppen bei etwa 30 Prozent liegt.

Untersucht wurde die Bekanntheit folgender Lebensmittel: Acai-Beere, Aronia-Beere, Chiasamen, Goji-Beere, Hanfsamen, Maca, Spirulina, Quinoa

Über die Studie

Befragungszeitraum: 19. bis 24. Februar 2020
Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung
Stichprobengröße: n = 1.000
Altersgruppe: 16-69 Jahre
Methode: 
Online-Befragung im geschlossenen, qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse.

26. Februar 2020|
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