Sprachassistent im Auto: mehr Sicherheit auf Zuruf

Sprachassistenten wie Amazons „Alexa“ finden immer weitere Verbreitung. Bild: Andres Urena, Pexels / CC0

So zurückhaltend die Deutschen aktuell noch gegenüber Sprachassistenten sind, für die Sicherheit im Straßenverkehr wird Potenzial gesehen.

Hamburg, 18. April 2018 – Der Großteil der Bundesbürger hat bereits erste Bekanntschaft mit Siri, Cortana, Google oder Alexa & Co. gemacht, und dabei nicht unbedingt den Eindruck gewonnen, dass sich technische Geräte per Sprache einfacher bedienen lassen als per Hand. Das Interesse an der allgemeinen Nutzung der virtuellen Assistenten, die auf Zuruf Befehle ausführen und auf die Fragen des Nutzers antworten wollen, teilen aktuell 37 Prozent der Deutschen und ist somit noch etwas verhalten. Großer Nutzen wird allerdings dennoch für den Straßenverkehr gesehen.

Mit dem wachsenden Funktionsumfang der digitalen Assistenten werden Autofahrern künftig immer mehr Möglichkeiten geboten, Anliegen während der Fahrt via Sprache zu erledigen: Navi bedienen, Nachrichten verfassen, Alltag organisieren, Smart Home steuern. Knapp zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sind überzeugt, dass die Sprachsteuerung zur Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt. Schließlich erlaubt die Bedienung, Hände am Steuer und Augen auf der Straße zu belassen. Vorsicht ist allerdings geboten, vor allem wenn die Technik noch nicht intuitiv und ausgereift genug ist. 54 Prozent der Befragten meinen, dass die Sprachbedienung eine sehr große Ablenkung beim Fahren darstellen kann. Es besteht die Gefahr, geistig nicht voll auf die Straße konzentriert zu sein.

Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie des Hamburger Marktfor-schungsinstituts EARSandEYES. Befragt wurden 1.600 Bundesbürger zwischen 16 und 69 Jahren.

Studiendesign

Stichprobe: n = 1.600 Bundesbürger, Deutschland, Altersgruppe: 16-69 Jahre
Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse. Angleichung an die amtliche Statistik für Alter, Geschlecht mittels iterativer Gewichtung.
Methode: Online-Befragung im qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool
Die Ergebnisse sind nur unter Angabe der Quelle frei verwendbar. Fordern Sie gern unsere Datentabellen an. Die Studie liefert weitere Ergebnisse zum Thema Digitale Sprachassistenten, aufgesplittet nach demographischen Merkmalen (Alter, Geschlecht).

Das Unternehmen

Das Hamburger Full-Service Marktforschungsinstitut EARSandEYES wurde 1998 gegründet und ist heute international für große Wirtschaftsunternehmen tätig. Im Rahmen der Marketingforschung bietet das Institut ein systematisches Innovationsmanagement an, das zukunftsorientierte Lösungen für Marken schafft. Langjährige Kompetenzen bestehen auch in der Kinder- und Jugendmarktforschung. Zeitgemäße Befragungstechnolo-gien, maßgeschneiderte Instrumente und hauseigene, gepflegte Access-Panels garantieren zuverlässige Datenqualität und zeitnahe, am Verbraucher ausgerichtete Ergebnisse.

18. April 2018|