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Zahlungsdiensterichtlinie PSD2: Jede*r Fünfte mit Umstellungsproblemen

Die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 legt Standards für den Zahlungsverkehr fest. Bild: Nathan Dumlao / Unsplash

Hamburg, 12. März 2020 – Die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 soll die Sicherheit beim bargeldlosen Zahlungsverkehr in der Europäischen Union erhöhen. Sechs Monate nach dem Stichtag für die Umsetzung entsprechender technischer Standards zeigt sich: Nicht für jede*n verlief die Umstellung reibungslos.

So erlebte zwar gut die Hälfte der Deutschen (54 %) die Einrichtung von Mechanismen wie etwa der Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Online-Banking als unkompliziert, gleichzeitig beurteilen jedoch 22 % den Vorgang als ausgesprochen lästig. Das ergibt eine aktuelle Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts EARSandEYES unter 1.373 Personen in Deutschland. Sechs Prozent der Befragten haben demnach bis heute nicht alle relevanten Konten oder Zahlungsmittel umgestellt.

Diejenigen mit den größten Schwierigkeiten bei der Umstellung erledigen ihre finanziellen Angelegenheiten am liebsten auf stationären Geräten. So geben 42 % in dieser Nutzergruppe an, Online-Banking und Co. ausschließlich auf PC oder Laptop zu betreiben, in der Gruppe ohne Problemempfinden liegt dieser Anteil um sieben Prozentpunkte niedriger.

Welche Aspekte stören Verbraucher*innen am meisten?

Hauptkritikpunkt in Sachen PSD2-Umstellung ist klar die fehlende Einheitlichkeit der Prozesse bei verschiedenen Anbietern: Sie wird von 50 % der Befragten mit Umstellungsschwierigkeiten bemängelt. Auch unter denjenigen, die den Gesamtvorgang insgesamt als problemlos beurteilen, ist sie der meistgenannte Aspekt (21 %).

Auch hier zeigt sich das unterschiedliche Nutzungsverhalten der Befragten. So stellt der Zwang zur Installation vermeintlich unnötiger Apps für ganze 33 % der Befragten mit PSD2-Problemen ein Ärgernis dar. Dies stützt die These, dass die Umstellung vor allem in Nutzergruppen mit geringer Affinität zum Mobile Banking für Schwierigkeiten sorgt.

Hintergrund: Über die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2

Bereits seit gut zwei Jahren regelt die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) grundlegende Aspekte des Zahlungsverkehrs in der Europäischen Union. Viele Verbraucher*innen bemerken die Auswirkungen der EU-Verordnung allerdings womöglich erst seit Mitte September letzten Jahres: Seit diesem Termin gelten verbindliche Standards in Bezug auf Kundenauthentifizierung und den Austausch von Kundendaten mit Drittanbietern, wie etwa Start-ups aus dem Fintech-Bereich.

Vor allem die sogenannte starke Kundenauthentifizierung macht sich im Alltag deutlich bemerkbar: Viele Banken und Zahlungsdienstleister setzen diese mittels einer zweistufigen Verifizierung um – etwa durch PIN-Eingabe und nachfolgende Bestätigung über das Smartphone.

Über die Studie

Befragungszeitraum: 17. Februar bis 9. März 2020

Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung

Stichprobengröße: n = 1.373

Altersgruppe: 18-69 Jahre

Methode: Online-Befragung im geschlossenen, qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse.

12. März 2020|
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