Liebesschloss zum Valentinstag

Hamburg 03. Februar 2017 – Der Brauch, ein Vorhängeschloss als Symbol der Liebe an einer Brücke anzubringen, gefällt gut der Hälfte der Deutschen (51%). Schon jeder Zehnte hat es selbst getan. Viele weitere (38%) können sich vorstellen, mit dem richtigen Partner ein solches Liebesschloss aufzuhängen. So das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES unter 2.000 Bundesbürgern im Alter von 16-65 Jahren.

Romantisch finden vor allem Frauen (59%; Männer 53%) solch ein kleines Denkmal der Liebe. Bei ihnen ist auch die Freude besonders groß, wenn sie in der Natur oder Stadt eines entdecken (55%; Männer 49%). Somit scheint ein Liebesschloss eine gute Idee zu sein, um seiner Liebsten am Valentinstag seine Liebe zu zeigen.

Weitere Ergebnisse der Studie

Liebesschlösser sind vor allem etwas für die Jüngeren
Der Brauch an sich sowie das Vorhängeschloss als Symbol für die Liebe findet bei den 16-30-Jährigen deutlich mehr Anklang als bei den älteren Befragten. So würden insgesamt 61% der unter 30-Jährigen mit dem richtigen Partner ein Liebesschloss aufhängen wollen oder haben es bereits schon getan. Dieser Anteil liegt bei der Generation 50plus lediglich bei 41%.

Obwohl Brücken einstürzen können, ist es doch romantisch
Manchmal werden Liebesschlösser zum Problem. (Denkmalgeschützte) Brücken, Zäune, Bänke werden beschädigt oder drohen unter dem zusätzlichen Gewicht einzustürzen. Trotzdem ist kaum jemand für ein generelles Verbot (9%). Vielmehr sollte das Anbringen nur an bestimmten Plätzen erlaubt (39%) bzw. verboten (28%) werden.

Studiendesign

Stichprobe: n = 2.000 Bundesbürger
Altersgruppe: 16-65 Jahre
Online-Befragung im Januar/Februar 2017
Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse. Angleichung an die amtliche Statistik für Alter, Geschlecht mittels iterativer Gewichtung
Befragtenauswahl: Qualitätskontrollierter EARSandEYES Accesspool

Fordern Sie gern unsere Datentabellen an. Die Studie liefert weitere Ergebnisse, detailliert nach demographischen Merkmalen (Alter, Geschlecht) aufgesplittet.

3. Februar 2017|