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Functional Food: Nicht alle Inhaltsstoffe kommen bei den Verbraucher*innen an

Calcium und Vitamine gehören zu den „klassischen“ funktionellen Inhaltsstoffen. Bild: Myriams-Fotos/Pixabay

Hamburg, 20. März 2020 – Die gesundheitliche Wirkung von Calcium oder Vitamin C bezweifelt kaum jemand ernsthaft. Doch nicht allen Zusatzstoffen stehen die Konsument*innen so offen gegenüber.

„Functional Food“, also Lebensmittel, die sich über den bloßen Ernährungseffekt hinaus positiv auf den Organismus auswirken sollen, sind seit Jahrzehnten Bestandteil vieler Warengruppen und erobern in letzter Zeit zunehmend auch Segmente wie beispielsweise den Snacking-Bereich.

Doch wie beurteilen Konsument*innen die tatsächliche Wirkung einzelner Inhaltsstoffe, die typischerweise in funktionellen Lebensmitteln Verwendung finden? Das hat das Hamburger Marktforschungsinstitut EARSandEYES in einer bevölkerungsrepräsentativen Studie unter 1.000 Verbraucher*innen in Deutschland untersucht.

Abgefragt wurde dabei die persönliche Einschätzung der Wirkungsstärke von zehn ausgewählten Nahrungsmittelzusätzen auf spezifische gesundheitliche Effekte.

Deutlich wird: Es gibt eine klare Abgrenzung zwischen wohlbekannten, „klassischen“ Inhaltsstoffen, deren gesundheitliche Wirkung von breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird, und solchen, die bislang allenfalls in Nischenzielgruppen nennenswertes Vertrauen genießen.

Klare Trennung: „Klassiker“ vs. „Newcomer“

Kaum angezweifelt werden demnach die Wirkung von Vitamin C zur Stärkung der Immunabwehr und die Wirkung von Calcium zum Schutz vor Osteoporose: 69 % beziehungsweise 65 % der Befragten gehen von einer deutlichen bis starken Wirkung aus. Dass Omega-3-Fettsäuren zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen, steht ebenfalls für 64 % außer Frage.

Auf der anderen Seite sind jedoch nur 28 % der Befragten der Meinung, dass Coenzym Q10 eine ernstzunehmende Wirkung auf die Verzögerung des Alterungsprozesses ausübe. 27 % sprechen der Verbindung im Gegenteil jeglichen Effekt in dieser Hinsicht ab oder sehen allenfalls eine schwache Wirkung.

Die Verbesserung der Darmflora durch das Präbiotikum Inulin wird ebenfalls von lediglich 28 % der Befragten für möglich gehalten. Hier zeigt sich auch, dass Hersteller in manchen Fällen noch einige Aufklärungsarbeit leisten müssen: Mehr als jede*r Dritte weiß mit dem Begriff „Inulin“ aktuell nichts anzufangen (37 %).

Übrigens wird der in den letzten Monaten mit starker medialer Aufmerksamkeit bedachte Cannabis-Wirkstoff Cannabidiol (CBD) von 38 % der Befragten als wirksam zur Linderung von Stress und Nervosität eingeschätzt. Gleichzeitig liegt auch hier der Anteil derer, die den Begriff nicht einordnen können, mit 30 % vergleichsweise hoch.

Männer sind häufig skeptischer

Auffällig ist, dass im Bereich einer starken Wirkungsannahme zwar nur in seltenen Fällen Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen, dann jedoch die weiblichen Befragten signifikant stärker von einer Wirkung ausgehen. Im Gegensatz dazu überwiegen in mehr als der Hälfte der Fälle einer kritischen Beurteilung die Männer. Besonders deutlich wird dieser Effekt wiederum beim Coenzym Q10, wo 9 % der Frauen jegliche Wirkung auf den Alterungsprozess negieren, aber 16 % der Männer.

Folgende Inhalts- bzw. Zusatzstoffe wurden den Befragten zur Beurteilung vorgelegt (in Klammern der jeweils beabsichtigte gesundheitliche Effekt):

  • Antioxidantien (Vorbeugung von Krebserkrankungen)
  • CBD/Cannabidiol (Linderung von Stress und Nervosität)
  • Calcium (Schutz vor Osteoporose)
  • Coenzym Q10 (Verzögerung des Alterungsprozesses)
  • Hyaluronsäure (Verbesserung der Gelenkfunktion)
  • Inulin (Verbesserung der Darmflora)
  • Milchsäurebakterien (Verbesserung der Darmflora)
  • Omega-3-Fettsäuren (Senkung des Cholesterinspiegels)
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Förderung der Immunabwehr)
  • Vitamin C (Stärkung der Immunabwehr)

Über diese Studie

Befragungszeitraum: 19. bis 24. Februar 2020
Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung
Stichprobengröße: n = 1.000
Altersgruppe: 16-69 Jahre
Methode: 
Online-Befragung im geschlossenen, qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse.

20. März 2020|
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