Mehrheit sieht Digitalisierung als Gewinn für Arbeit und Beruf

Digitaltechnologie ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Bild: Trent Erwin / Unsplash

Hamburg, 2. Mai 2019 – Das Image der Digitalisierung wird besser: Besonders im Hinblick auf das Berufsleben steht die Bevölkerung dem Thema heute weniger kritisch gegenüber als noch vor einem Jahr.

Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „DigitalBarometer Deutschland“, für die das Hamburger Marktforschungsinstitut EARSandEYES in Kooperation mit Prof. Dr. Meike Terstiege von der International School of Management 1.000 in Deutschland lebende Personen bevölkerungsrepräsentativ befragt hat.

Die Auffassung, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichte, hat demnach im letzten Jahr an Zuspruch verloren. Aktuell stimmen noch 33 % der Befragten dieser These zu, und damit fünf Prozent weniger als im März 2018. Die gegenteilige Meinung, „Die Digitalisierung schafft Arbeitsplätze“, wird hingegen von 37 % geteilt – ebenfalls ein Zuwachs von fünf Prozentpunkten.

60 % der Befragten betrachten die Digitalisierung als Gewinn für das Berufsleben. Auch hier ist eine leichte Steigerung zur Vorbefragung zu erkennen. Besonders stark ausgeprägt ist diese Einstellung mit 67 % bei den unter 30-Jährigen. Und auch die Besserverdiener wissen den Einfluss der Digitalisierung auf ihre Arbeit zu schätzen: Ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro empfindet eine deutliche Mehrheit von drei Vierteln (76 %) sie als Gewinn für das Berufsleben.

Weitere Informationen zur Studie

Stichprobe: n = 1.000 in Deutschland lebende Personen, 16-69 Jahre
Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse

Methode: Online-Befragung. Geschlossener, qualitätskontrollierter EARSandEYES Accesspool

Befragungszeitraum: 21. bis 26. März 2019

Die Ergebnisse sind nur unter Angabe der Quelle frei verwendbar. Fordern Sie gern unsere Datentabellen an!

Diese Meldung herunterladen (PDF)

2. Mai 2019|