Homeoffice: Für viele der „neue“ Normalzustand. Bild: Tina Witherspoon/Unsplash

Vor Corona im Allgemeinen eher die Ausnahme, stellt das Homeoffice mittlerweile für viele den Regelfall dar. Das hat nicht nur Vorteile, sondern stellt die Menschen auch vor gravierende Herausforderungen. Die wenigsten davon haben allerdings mit der Arbeit an sich zu tun.

Diese Ergebnisse sind Bestandteil des Gesamtberichts zur Studie DigitalBarometer Deutschland, der in Kürze erscheint.

Unserer aktuellen DigitalBarometer-Befragung zufolge haben 51 Prozent der Deutschen in den sechs Monaten von April bis Oktober Erfahrungen mit der Arbeit vom heimischen Schreibtisch aus gesammelt. Inklusive der neun Prozent, für die Homeoffice ohnehin den Regelfall darstellt, geben 23 Prozent der Befragten an, mindestens fünf der letzten sechs Monate überwiegend im Homeoffice gearbeitet zu haben.

Das hat viele Vor- aber auch einige Nachteile. Auffällig ist, dass die wenigsten davon mit der Qualität oder Organisation der Arbeit an sich zu tun haben: So überwiegt bei den Vorteilen Logistisch-Organisatorisches, während bei den Nachteilen vor allem die soziale Komponente ins Gewicht fällt.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von datawrapper.dwcdn.net zu laden.

Inhalt laden

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von datawrapper.dwcdn.net zu laden.

Inhalt laden

Auffällig ist bei genauerer Betrachtung, dass Menschen unter 30 weitaus seltener angeben, sich zu Hause besser konzentrieren zu können, sowie, dass Befragte mit Kindern im Haushalt die entspanntere Umgebung der eigenen vier Wände deutlich seltener als zentralen Homeoffice-Vorteil empfinden als kinderlose. Angesichts der Doppelbelastung vieler Eltern durch Schließung von Schulen oder Kindertagesstätten im Frühjahr überraschen diese Zahlen kaum.

Nur für sieben Prozent der Befragten fallen Probleme mit der technischen Ausstattung als Homeoffice-Nachteil ins Gewicht.

Könnten sie nach dem Ende der Pandemie frei wählen, würden 47 Prozent der Nutzer*innen von Homeoffice in Zukunft einen bis zwei Tage pro Arbeitswoche von zu Hause aus ans Werk gehen. Der Wunsch-Anteil von Homeoffice steigt dabei mit zunehmendem Alter: Einen bis zwei Tage Homeoffice pro Arbeitswoche wünschen sich 61 Prozent der unter Dreißigjährigen (ca. 20 Prozentpunkte mehr als in der Altersgruppe 30+). Drei bis vier Tage werden in der Altersgruppe 30 bis 49 häufiger genannt als bei jüngeren und älteren (31 %). Nach Möglichkeit jeden Tag von zu Hause aus arbeiten wollen am ehesten die Befragten ab 50 Jahren (25 %; 16 Prozentpunkte mehr als in Altersgruppe U30).

Kostenloser Download
DigitalBarometer Deutschland: Der Gesamtbericht

Bestandsaufnahme nach gut einem halben Jahr Corona: Wie hat sich die Pandemie auf die Digitalisierung in Deutschland ausgewirkt?

Der Bericht als PDF – jetzt zum Newsletter anmelden und herunterladen!

Jetzt zum Newsletter anmelden und den Report zum „DigitalBarometer Deutschland“ herunterladen!

Grundlage für Ihre Anmeldung ist unser Datenschutzhinweis.


Noch eine Bitte...

Um Ihnen in Zukunft passende Inhalte empfehlen zu können, würden wir gern bestimmte Informationen über von Ihnen geöffnete Mails und geklickte Links erfassen (Details). Auch diese Einwilligung können Sie jederzeit kostenfrei widerrufen.



Die Daten dieser Studie als übersichtliche Infografik zum Herunterladen und Teilen (für große Ansicht bitte auf das Vorschaubild klicken):

Storytelling-Infografik "Homeoffice". Bild: EARSandEYES

Über die Studie: „DigitalBarometer Deutschland“ (6. Befragungswelle)

  • Erhebungszeitraum: 14. – 19. Oktober 2020
  • Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung
  • Stichprobengröße: n = 1.000
  • Altersgruppe: 16-69 Jahre
  • Erhebungsmethode: Online-Befragung mit selbstauszufüllendem Fragebogen
  • Befragtenauswahl: geschlossener, qualitätskontrollierter EARSandEYES Accesspool
  • Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse