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„Ja, das könnte mir gefallen“

Bericht über die FAMS-Ausbildung bei EARSandEYES

Pauken und Praxis: Die Ausbildung prägt für viele das Verhältnis zur Arbeitswelt. Bild: Luisella Planeta Leoni / Pixabay

Bereits seit 2006 bietet EARSandEYES den Ausbildungsgang „Fachangestellte*r für Markt- und Sozialforschung“ an und gehört damit zu den FAMS-Ausbildungsbetrieben der ersten Stunde. Auch gegenwärtig haben wir wieder eine Auszubildende im Haus: Nachwuchs-Marktforscherin Lara Helmcke (seit 2019 im Unternehmen) berichtet hier von ihrem bisherigen Werdegang, ihren Zielen und den Besonderheiten einer Ausbildung bei EARSandEYES in außergewöhnlichen Zeiten.

Lara Helmcke. Bild: Privat

Ich möchte mich erst einmal vorstellen. Ich heiße Lara Helmcke. 2019 habe ich mein Abitur gemacht und noch im gleichen Jahr die Ausbildung zur Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (FAMS) bei EARSandEYES begonnen. Das ist jetzt fast ein Jahr her und ich kann definitiv sagen, dass diese Ausbildung eine gute Entscheidung war.

Was ich aber nicht sagen kann, ist, dass ich schon Jahre vor meinem Abitur genau wusste, was ich mal machen möchte. Ich habe lange nach der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium gesucht. Doch irgendwie passte nichts wirklich zu meinen Vorstellungen von meinem Leben. Damit war ich in meinem Abschlussjahrgang nicht allein. Viele sind nach dem Abitur erst einmal für einige Monate ins Ausland gegangen, die meisten wissen aber immer noch nicht, was sie mit ihrem Leben nun anfangen wollen. Da bin ich ihnen nach einem Jahr Berufsausbildung eindeutig voraus.

Einstieg ohne Vorerfahrung

Von Marktforschung selbst hatte ich zuvor noch kaum etwas mitbekommen und schon gar nicht war mir bewusst, dass man dort eine Ausbildung machen kann. Ich hatte mir schon zahlreiche Listen von Studienfächern durchgelesen, Tests durchgeführt, die einem sagen sollen, was man studieren soll und hatte mehrere Studien- und Ausbildungsmessen besucht.

Irgendwann blieb ich dann auf einer Liste mit allen Ausbildungsberufen von A bis Z bei „Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung“ hängen. Bei jedem Satz, den ich las, wurde der Gedanke klarer: „Ja, das könnte mir gefallen“. Ich habe mich immer gerne mit Zahlen und Statistiken beschäftigt. Mathematik gehörte, im Gegensatz zu vielen anderen, immer zu meinen Lieblingsfächern. Außerdem interessiert es mich, welche Meinung Menschen zu bestimmten Themen haben und was psychologisch hinter diesen Meinungen steckt.

So informierte ich mich weiter, worin die Ausbildung und der Job eigentlich bestehen, und dann ging die Suche nach einem Betrieb los. Das war gar nicht so leicht: Bei Stellenanzeigen fand ich nichts. Deshalb habe ich grob geschätzt die ganze Marktforschungsbranche in Hamburg einmal durchtelefoniert, bis ich ein paar Betriebe hatte, denen ich meine Bewerbungsunterlagen schicken durfte.

„Um ehrlich zu sein, ist es mir bis heute ein Rätsel, warum nicht noch mehr Institute (oder Marktforschungsabteilungen auf Kundenseite) ausbilden. Zum einen gibt es tatsächlich viele gute Bewerber, zum anderen bekommt man hervorragende Mitarbeiter*innen mit ausgezeichneten Kenntnissen der Grundlagen, aber auch genauso der für den eigenen Betrieb besonders relevanten Bereiche. Für uns war und ist jede*r Auszubildende eine Bereicherung und eine mehr als lohnenswerte Investition.“

Frank Lüttschwager (Geschäftsführer bei EARSandEYES)

Familiär, aber professionell

Bei EARSandEYES habe ich mich gleich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Der Umgangston, auch mit den Chefs, ist sehr kollegial, es wird nicht auf Hierarchien gepocht. So freundschaftlich es aber untereinander auch zugeht, so sehr wird auch Wert auf den professionellen Kontakt mit Kunden und Dienstleistern gelegt. Allen ist bewusst, dass sie das Unternehmen repräsentieren und verantwortlich für seine Glaubwürdigkeit sind. Das wird hier sehr ernst genommen.

Als ich mir diese Ausbildung ausgesucht habe, hoffte ich natürlich genau auf so etwas und nach dem sehr angenehmen Vorstellungsgespräch war ich überzeugt, mit EARSandEYES das richtige Unternehmen gefunden zu haben.

Ich hatte aber natürlich nicht nur eine Vorstellung vom Arbeitsklima, sondern auch von den Inhalten der Ausbildung – nicht ganz realistisch, wie sich herausgestellt hat. Ich dachte zum Beispiel, nach ein paar Monaten bin ich soweit, dass ich allein ganze Projekte leiten könnte. Falsch gedacht! Das Thema habe ich eindeutig unterschätzt. Ich habe schnell gemerkt, dass Projektmanagement ein wirklich langer Lernprozess ist – Projektleiter müssen vieles wissen und managen, und ohne Erfahrung geht es oft einfach nicht.

„Ich finde es beeindruckend, wie sehr sich die FAMS-Ausbildung in den zwölf Jahren seit meinem Abschluss verändert hat. Es ist alles viel professioneller. Die Auszubildenden bekommen mehr Fähigkeiten vermittelt, auch die Ausstattung an meiner ehemaligen Berufsschule hat deutlich an Qualität gewonnen. Als ich meine Ausbildung begann, war es keineswegs der Regelfall, dass man damit am Ende wirklich eigenständiger Projektleiter werden kann. Jetzt ist das selbstverständlich. Und nebenbei ist die Entlohnung auch besser geworden.“

Debora Jahnke (erste FAMS-Auszubildende, bis heute bei EARSandEYES)

Besondere Umstände dank Corona

Aktuell bin ich in der Berufsschule, die aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation leider im Home-Schooling mit ein bis zwei Video-Unterrichtseinheiten am Tag und ordentlich Hausaufgaben den Rest der Zeit abläuft. Das hat zwar auch seine Vorteile, man kann sich selbst einteilen, wann man eine Aufgabe bearbeitet und man spart sich die nervige Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Dennoch fehlt der persönliche Kontakt zu den Lehrern und vor allem den Mitschülern. Damit wir untereinander etwas mehr in Kontakt bleiben spielen wir als Klasse ab und zu zusammen Online-Games und sprechen dabei über ein Gaming-Tool miteinander. Das kann aber natürlich das richtige Miteinander nicht annähernd ersetzen.

Auch bei EARSandEYES haben wir schnell den Ernst der Lage erkannt und zu Beginn der Krise innerhalb von zwei Tagen alle Mitarbeiter ins Homeoffice wechseln lassen – einschließlich mir, die als Auszubildende normalerweise nicht von zuhause arbeiten würde.

Obwohl man die Kollegen nicht mehr persönlich sieht, habe ich während dieser Zeit jeden Tag mindestens einmal Kontakt über Teams, Videomeetings mit einem Kollegen oder meiner Ausbilderin. Ich war trotz räumlicher Entfernung voll in ein anspruchsvolles Projekt eingebunden und konnte den Projektleiter ohne Einschränkung durch das Homeoffice unterstützen. Zudem erlaubt es mir der Firmen-Laptop, die Arbeit bei schönem Wetter einfach auf die Terrasse zu verlagern.

„Für das Team ist die Unterstützung von Lara in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Ihre unvoreingenommene Perspektive schafft immer wieder neue Impulse. Durch die Notwendigkeit, das eine oder andere zu erklären, schärft sich auch der eigene Blick für die üblichen Prozesse. Digitale Kommunikation ist für die jungen Kolleg*innen eine Selbstverständlichkeit, die für die Ausbildung notwendige Teamanbindung und der engmaschige Austausch klappen deshalb auch im Corona-bedingt digitalen Arbeitskontext hervorragend.“

Esther Hestermann (Ausbilderin)

Das erste Ausbildungsjahr ist für mich nun fast vorbei. Dann sind es nur noch eineinhalb Jahre bis zum Ende meiner Ausbildungszeit. Währenddessen lerne ich dann immer mehr Prozessschritte einer Marktforschungsstudie selbst zu übernehmen und bekomme weitere Einblicke in die Markt- und Sozialforschungsbranche. Nach der Ausbildung hoffe ich als Vollzeit-Angestellte übernommen zu werden. Dann würde ich die erfahrenen Projektleiter weiter unterstützen und könnte sicher auch noch einiges mehr lernen.

11. Juni 2020|Institut|
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