Minzöl gehört zu den am häufigsten verwendeten ätherischen Ölen. Bild: Mohamed Hassan / Pixabay

Vielseitig und rezeptfrei erhältlich: Ätherische Öle sind fester Bestandteil mancher Hausapotheke. In unserer aktuellen, bevölkerungsrepräsentativen Umfrage gibt mehr als jede*r zweite Befragte an, in den letzten zwölf Monaten entsprechende Präparate zur Selbsttherapie eingesetzt zu haben (55 %).

Mit 27 Prozent aller Befragten liegt Teebaumöl dabei auf dem ersten Platz in Sachen therapeutische Nutzung – gemeint ist die Behandlung gesundheitlicher Beschwerden etwa durch Inhalation oder äußere Anwendung auf der Haut. 24 Prozent geben eine Verwendung von (Pfeffer-)Minzöl an, Lavendelöl hat noch jede*r Fünfte eingesetzt.

Das ätherische Öl des australischen Teebaums dient den meisten Nutzer*innen zur Hautpflege (44 %), seiner desinfizierenden Wirkung wegen schätzt das Öl etwa jeder vierte Nutzer. 20 Prozent haben die Substanz auch zur Linderung von Schmerzen verwendet.

Lavendelöl wiederum wird von der Mehrheit seiner Nutzer*innen zur Entspannung bzw. Beruhigung eingesetzt. Jeweils knapp jede*r Fünfte schätzt es auch als Mittel zum Schutz gegen Insekten oder für die Hautpflege.

Während Minzöl jeweils etwa der Hälfte seiner Verwender*innen zur Linderung von (Kopf-)Schmerzen oder anderen Erkältungssymptomen wie Husten oder Schnupfen dient, schwören immerhin 15 Prozent auch auf eine immunstärkende Wirkung der Substanz.

50 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen hingegen haben in den letzten Monaten gar kein ätherisches Öl verwendet. Besonders hoch liegt die Quote der Nichtverwender*innen auch in der Altersgruppe der 20- bis 49-Jährigen: Auch hier haben im Schnitt etwa 50 Prozent keinerlei ätherische Öle eingesetzt – im Gegensatz zu deutlich unter 40 Prozent etwa in der Altersgruppe 50 bis 59.

Über die Studie

Befragungszeitraum: Juli/August 2021
Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung
Stichprobengröße: n = 1.500
Altersgruppe: 18-69 Jahre
Methode: Online-Befragung im qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse.