Auf alles programmiert
Vanity Fair, 22. Mai 2008
1000 Männer haben 2030 eingeschätzt.
Da "Zurück in die Zukunft" nur ein Film und Zeitreisen bislang nicht realisierbar sind, bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten. Währenddessen können wir uns die Zukunft in schillernden Farben ausmalen. Rexona Men hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Earsandeyes 1000 Männer befragt: Wo steht der Mann in 20 Jahren privat, beruflich und sportlich?
Mannschaftssport ist Mord
Nach Ansicht der Befragten wird sich Sport in der Zukunft größerer Beliebtheit erfreuen – allerdings nur, wenn er alleine ausgeübt werden kann. Der Trend geht ganz klar in Richtung Individualisierung. Körperliche Ertüchtigung als Ausgleich zum Büroalltag ist wahrscheinlich, sollte jedoch so wenig wie möglich in Richtung Extremsport gehen.
Ewige Jugend
Was die Wichtigkeit des Aussehens betrifft, steht der Mann der Frau im Jahr 2030 in nichts mehr nach. Die befragten Personen rechnen nicht nur damit, dass Schönheitsoperationen zum Männeralltag gehören, sondern auch mit ernstzunehmenden Krisen: "Da immer mehr Frauen beruflich in führenden Positionen sind, wird der Mann häufiger in Identitätskrisen geraten", befürchtete ein Umfrageteilnehmer. "Die schwächere Stellung wird er über andere Aktivitäten auszugleichen versuchen. Diese bestehen in Männervereinen, Fitness, ehrenamtlichen Tätigkeiten und Selbsthilfegruppen." Zudem soll der Mann weiblicher werden.
Roboter sind die neuen Hausmädchen
83 Prozent der Befragten glauben, dass in Zukunft viele Tätigkeiten im Alltag durch Technik übernommen werden. Zudem freute sich die Hälfte der Teilnehmer darüber, dass unliebsame Arbeiten im Haushalt wie Staubsaugen oder Putzen künftig von Robotern erledigt werden.