Zukunft der Volksfürsorge bleibt ungewiss
Capital, 26. August 2007
Verschmelzung mit Generali in München droht weiterhin
Geheime Generali-Studie: Statt Volksfürsorge sollte ursprünglich die Tochtergesellschaft Aachenmünchener vom deutschen Markt verschwinden.
"Die neue Volksfürsorge" so heißt das Programm, mit dem der Hamburger Traditionsversicherer seine Ergebnisse verbessern und sein Markenimage aufpolieren will. Doch die Fitnesskur könnte vergeblich sein. Denn die deutsche Mutter AMB Generali diskutiert derzeit ganz andere Pläne: Sie überlegt die Marke "Volksfürsorge" abzuschaffen, das Unternehmen mit der Schwester Generali in München zu verschmelzen und dort die Verwaltungen zusammenzulegen. Das könnte dazu führen, dass viele der 2000 Volksfürsorge-Stellen in Hamburg verlagert oder gestrichen werden. Mit Volksfürsorge würde die bekannteste deutsche Marke des Generali-Konzerns verschwinden.
Neun von zehn Deutschen kennen den Namen Volksfürsorge – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Hamburger Marktforschungsunternehmens "Ears and Eyes" unter 1000 Bundesbürgern, die Capital exklusiv vorliegt. Damit rangiert die Volksfürsorge bei der Bekanntheit unter deutschen Lebensversicherern hinter Allianz und Hamburg-Mannheimer auf Platz drei. Trotzdem rechnen Manager im Konzern damit, dass spätestens im Herbst die Entscheidung für das Aus der Volksfürsorge als eigenständiges Unternehmen fällt. <...>
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