Allein essen macht zwar satt, aber keinen Spaß
Hamburg, im September 2011. Die meisten Deutschen speisen lieber in Gesellschaft (61%), da man dann Zeit füreinander hat (62%) und gern dabei plaudert (50%). Mit anderen schmeckt es einfach besser (43%). Wohl schon allein deshalb, weil viele für sich allein keinen großen Aufwand zu den Mahlzeiten betreiben (43%). Für und mit anderen kommt hingegen Ausgefalleneres auf den Tisch (60%), man isst sowohl langsamer (52%) als auch manierlicher (51%). So das Ergebnis der aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Und das ist auch gut so, denn grundsätzlich sind beim gemeinsamen Speisen die Anforderungen an das Benehmen des Gegenübers hoch. So gilt z.B. für drei Viertel der Befragten Telefoniertabu. Besonders beim Partner sind Manieren wichtig (87%), bei Freunden (82%) und Kindern (74%) zeigt man sich etwas nachsichtiger.
Bei der Zubereitung dessen, was auf Tisch und Teller landet wird eher improvisiert als nach Rezept gekocht (68%). Aus vielen frischen Zutaten (76%) und schnell zuzubereiten (63%) soll es sein. Hinsichtlich des Geschmacks ergeben sich interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Im Gegensatz zu den Damen steht bei den Männern der Geschmack absolut im Vordergrund. Dafür nehmen sie gern Einbußen hinsichtlich Optik (♀:43%,♂:53%) und Gesundheit (♀:27%,♂:42%) in Kauf. An dieser repräsentativen Befragung nahmen 1.085 Internetnutzer ab 16 Jahren teil.
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