Schulkinder geben Essensgeld nicht nur in der Mensa aus
Berlin - 9. Juni 2010 (Initiative Geldkarte e.V.). Da haben wir den Salat.
Wofür geben Schulkinder das Essensgeld aus? Genau diese Frage stellen sich Eltern regelmäßig. Denn sie legen großen Wert darauf, dass sich ihre Kinder auch bei einem Unterricht nach der sechsten Stunde ausreichend und gesund ernähren. Dabei kauft sich etwa jedes dritte Kind mit einem Teil seines Mittagsgeldes außerhalb der Mensa Erfrischungsgetränke, kleine Snacks oder Süßigkeiten, so das Ergebnis einer repräsentative EARSandEYES-Umfrage, die im Mai im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. durchgeführt wurde. Die Studie befragt dieses Jahr erneut 275 Schüler und 275 Eltern an Schulen mit Kantinen zum Thema Schulverpflegung. Dabei geben 54 Prozent der Mütter an, ihren Kindern drei bis vier Euro für das tägliche Mittagsessen in der Schule mitzugeben – auf den Monat hochgerechnet sind das immerhin bis zu 90 Euro pro Schüler. 65 Prozent der Erziehungsberechtigten gehen davon aus, dass ihre Kinder dieses Geld auch in der Schulmensa für eine warme Mahlzeit ausgeben. Aber weit gefehlt: lediglich 49 Prozent der Kinder geben an, drei bis vier Euro in der Kantine auszugeben. Da knapp 60 Prozent der Kinder Bargeld für die Mittagsverpflegung erhalten, liegt der Schluss nahe, dass ein gewisser Betrag außerhalb der Kantine ausgegeben wird. Immerhin 28 Prozent der Sprösslinge sparen das Geld und 41 Prozent geben das Geld sogar ihren Eltern zurück.
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