Mummel, Popsch und Sing-Oma - so originell benennen nur wenige ihre Eltern und Großeltern.
Hamburg – 18. August 2010. Knapp jedes zweite Kind spricht seine Mutter mit “Mama“ an, jedes vierte mit “Mutti“ und jedes zehnte sagt zu ihr einfach das, was sie ist: “Mutter“. Nur eine kleine Minderheit weicht von den gängigen Anreden ab und verwendet z.T. bezaubernde Eigenkreationen wie Mummel, Muppi oder Muh. So das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Analog dazu werden die Männer von ihrem Nachwuchs “Papa“ (49%), “Vati“ (13%) und “Vater“ (12%) genannt. Auch hier sind individuelle Anreden wie Popsch oder Papsel die Ausnahme. Da verwundert es nicht, dass gut jeder zweite Bundesbürger für sich im Bedarfsfall die Anrede Mama bzw. Papa favorisiert.
Bei der Bezeichnung der Großeltern ist hingegen Phantasie gefragt. In der Regel hat man zwei Großelternpaare, was zweifelsohne zu Verwechslungen führen kann. Jeder Sechste lässt sich davon nicht beeinflussen und nennt trotzdem beide Großelternpaare gleich. Die meisten Bundesbürger hingegen ergänzen den jeweiligen Namen (38%), Wohnort (18%) oder Spitznamen (9%). Selten werden Sympathiewertungen (3%), Charakterzüge (2%) oder andere Eigenschaften hinzugefügt. Dabei entstehen ausgesprochen wonnige Kreationen wie: Post-Oma (arbeitete bei der Post), Melli-Oma (hatte Katze namens Melli) und Strick-Oma. An dieser repräsentativen Befragung nahmen 1.096 Bundesbürger ab 18 Jahren teil.
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