Von wegen Morgenstund hat Gold im Mund
Hamburg – 22. Juli 2009. 61% der Bevölkerung fällt das Aufstehen morgens schwer. Am schlimmsten findet dabei jeder Vierte (26%) den Montagmorgen, weiteren 26% fällt es eigentlich an jedem Werktag gleich schwer. Trotzdem beginnt der Großteil der Bundesbürger (60%) sein Tagewerk am liebsten zeitig, d.h. 8 Uhr und gern auch früher. Zumindest im Sommer. In der dunkleren Jahreszeit darf es dann doch bei jedem Zweiten (54%) 9 Uhr, gern auch später sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Die repräsentative Erhebung unter 1.051 Bundesbürgern ab 18 Jahren ergab weiterhin, dass die Mittel, zu denen man greift um morgens in die Gänge zu kommen ausgesprochen vielfältig sind. Am beliebtesten sind mehr oder weniger aufputschende Getränke wie z.B. Kaffee oder Tee (51%), eine erquickende Dusche (35%), akustische Berieselung durch Radio oder Musik (30%) oder einfach nur frische Luft (26%). Erfreulicherweise scheint die Zigarette am Morgen ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Im Juni 2001 brauchten noch 21% der Deutschen ihren morgendlichen Nikotinlutscher um wach zu werden, 2009 sind es nur noch 16%. Doch nicht nur morgens auch tagsüber übermannt den Großteil (88%) die Müdigkeit. In der Regel nach dem Mittagessen (44%). Die Top-Wachmacher sind dann: Aufputschende Getränke (45%), frische Luft (42%) und ein kleines Nickerchen (24%).
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