Tag des Kaffees - Kaffeehausketten und ihre Nutzung
Coffee-to-go mit zunehmendem Alter eher ein no-go
Hamburg – 22. September 2009. Kaffee, Espresso, Latte Macchiato, Entkoffeinierter mit Karamelaroma. Egal welcher Wunsch es auch sei, die moderne Coffee Shop Kultur macht´s möglich, sich in fast jeder Fußgängerzone mit Kreationen aus der edlen Bohne zu versorgen. 43% der deutschen Kaffeetrinker begrüßen diese vielen Angebote zum Mitnehmen, allerdings lässt die Begeisterung mit zunehmendem Alter deutlich nach (18-29 J.: 59%; 50+ J.: 30%). Ursache hierfür ist, dass ältere Menschen ungern mit einem Kaffee in der Hand unterwegs sind (18-29 J.: 26%; 50+ J.: 67%) und er ihnen einfach besser aus einem Porzellan- als aus einem Pappbecher schmeckt (18-29 J.: 42%; 50+ J.: 77%). So das Ergebnis einer Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.
Die repräsentative Erhebung unter 1.305 Kaffee trinkenden Bundesbürgern ab 18 Jahren ergab weiterhin, dass an Starbucks, Balzac & Co. vor allem die große Auswahl (39%), das außergewöhnliche Kaffee-Angebot (38%) und der gute Geschmack (37%) gefällt. Allerdings stoßen sich viele an den hohen Preisen (58%) und den verwirrenden (29%) bzw. englischen (27%) Produktbezeichnungen.
Sofern man unterwegs ist und Lust auf ein kaffeehaltiges Getränk hat, steuert man am liebsten die traditionellen (51%) oder die modernen (48%) Kaffeehäuser an. Jeder Vierte Fan der gerösteten Bohne ist dabei davon überzeugt, dass der Hype mit den Kaffeehausketten auch schon bald wieder vorbei sein wird.
Das Hamburger Institut befragte 1.400 Bundesbürger, darunter 1.305 Kaffee-Trinker ab 18 Jahren repräsentativ über das Internet. Die weiteren Ergebnisse dieser Studie liefern Fakten zur Zubereitungsmethode von Kaffee.
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