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Versteckspiele, wenn es läutet: Deutsche sprechen nicht mit jedem.

Hamburg - 10. Juni 2008. Sie bekommen ihren Gesprächspartner nicht an die Strippe? Kein Wunder bei einer fifty-fifty Chance - vorausgesetzt, er ist überhaupt zu Hause. Das Ergebnis einer EARSandEYES Umfrage mit 1.745 Festnetztelefonbesitzern deckt auf: In deutschen Haushalten werden Versteckspiele betrieben. Klingelt der private Festnetzapparat entscheiden 44% erst nach einem Blick auf die vorhandene Rufnummernanzeige, ob sie abheben oder sich verleugnen. 6% ergreifen den Hörer, auch ohne moderne CLIP-Funktion, bloß nach Lust und Laune. Nur eine Hälfte der Bundesbürger wahrt stets Anstand. Sie geht immer ans häusliche Telefon, wenn ihr Typ verlangt wird.

An der technischen Ausstattung kann es nicht liegen. Auch die Meisten der „Immer-Drangeher“ hätten die Möglichkeit, Anrufer über die im Telefon eingeblendete Nummer zu identifizieren und selektieren. Vielmehr scheint es eine Frage der Einstellung zu sein, die sich übrigens mit dem Alter tendenziell verändert: Während in jungen Jahren (18-29 Jährige) 47% manchmal so tun, als wenn sie nicht zu Hause sind, ignorieren in der Altersgruppe 40-49 Jahre bereits 54% ab und an das klingelnde Festnetz.

Einmal Durchgekommen, wird schnell klar, woran man ist: Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger melden sich mit ihrem Namen, wenn sie daheim einen Anruf in Empfang nehmen: Höfliche 13% fügen ihrem Namen noch eine Begrüßungsformel hinzu, 56% nennen nur ihren Namen.

Download: PM Versteckspiele, wenn es läutet - PDF-Datei (≈ 52 KB)

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