Der Countdown für die Umstellung der inneren und äußeren Uhren läuft.
Hamburg - 24. Oktober 2008. Am Sonntag beginnt die Winterzeit. Fast EU-weit werden die Menschen damit beschäftigt sein, ihre inneren und äußeren Uhren an die Zeitumstellung anzupassen. HiFi-Anlage, Mikrowelle, Faxgerät, Armbanduhr, eine Menge Zeitanzeiger drehen sich im digitalen Zeitalter noch nicht von alleine zurück. Eine Online-Umfrage des Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES ergibt: jeder Deutsche ab 16 Jahren muss im Durchschnitt sechs Uhren manuell verstellen, damit die Sammlung synchron tickt. Vergessen, wird die Zeitumstellung von rund jedem Dritten nur in Ausnahmefällen.
Die repräsentative Erhebung unter 1.023 Bundesbürgern zeigt weiterhin: 91% glauben daran, dass die Zeitrückstellung Auswirkungen auf den Menschen hat. Besonders hart trifft es demnach Leute, die dadurch Probleme mit der Gesundheit (39%) oder dem Schlaf-Wach-Rhythmus (37%) bekommen. Mitgefühl hat gut jeder dritte Deutsche auch für Milchbauern, dessen Kühe (38%)- und Eltern, dessen Kleinkinder (34%) vehement auf Sommerzeit eingestellt sind. Ebenfalls Mitempfinden ernten Erwerbstätige (35%) und Bahnfahrer (31%), die in dieser Nacht eine Stunde länger bei der Arbeit bzw. im stehenden Zug ausharren müssen.
Neben der Herausforderung, seinen gewohnten Gang auf die neue alte Normalzeit abzustimmen – wofür jeder vierte Deutsche nach eigenen Angaben übrigens recht lange braucht - ist die Uhrumstellung ein guter Zeitpunkt, um einmal mehr von der Nacht zu haben. 23% gehen an diesem Samstagabend später ins Bett; 27% schlafen am Sonntag länger als sonst. Besonders mollig wird es bei 10%, die ihre Sommerbettdecke vor der Zeitumstellung gegen das wärmende Winterplumeau eingetauscht haben.
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